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Der Feldzug von 1815 in Frankreich
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"Das französische Heer war, als Ludwig der XVIII. Frankreich verließ, nach einigen Nachrichten 115.000 Mann stark. Bonaparte gibt die Anzahl der unter den Waffen Befindlichen nur zu 93.000 Mann an.Am 1. Juni, also nach 10 Wochen, bestand die Mannschaft unter den Waffen bei der Armee aus 217.000 Mann. Die wirkliche Vermehrung betrug also, selbst wenn man die geringste Angabe der königlichen Armee für wahr hält, nur 124.000 Mann.Zwar befanden sich nach Bonapartes Angabe am 1. Juni noch 150.000 Mann in den Depots, allein diese waren offenbar nicht organisiert, denn was nur einigermaßen brauchbar gewesen, hat er gewiß gleich auf den Kampfplatz gezogen.An Menschen d.h. an fertigen Soldaten konnte es nicht fehlen, denn im Jahre 1814, als der Krieg endigte, bestand die französische Armee, wenn man, was Bonaparte noch disponibel hatte, die Armee in Spanien und gegen Wellington, die Truppen in Italien und den Niederlanden und die sämtlichen Festungsbesatzungen zusammenzählt, gewiß noch aus 300.000 Mann. 100.000 Mann waren gewiß aus der Gefangenschaft zurückgekehrt, es läßt sich also übersehen, daß Bonaparte 1815 über 400.000 gediente Soldaten disponieren konnte." [...]Der preußische General Clausewitz beschreibt in dem vorliegenden Werk ausführlich die militärische Situation, sowie Schlachten und Persönlichkeiten der Kämpfe in Frankreich im Jahr 1815. Er selbst nahm als Stabschef eines preußischen Korps an dem Feldzug gegen Napoleon Bonaparte teil, der in der Schlacht bei Waterloo gipfelte.Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht.Das vorliegende Buch ist ein unveränderter Nachdruck der historischen Originalausgabe der zweiten Auflage von 1862.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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Das Römerlager Vetera bei Xanten
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Vetera war der Name für den Ort zweier zeitlich aufeinander folgender römischer Legionslager in der Provinz Germania inferior nahe dem heutigen Xanten am Niederrhein. Die Legionslager von Vetera gehörten zum Niedergermanischen Limes. Der Zeitpunkt der Gründung des ersten Lagers ist historisch und archäologisch nicht genau fassbar. Er fällt auf jeden Fall in den Zeitraum, als nach der Clades Lolliana ab dem Jahr 16 v. Chr. die Germanienpolitik durch Augustus expansiver ausgerichtet wurde, was schließlich in den Drusus-Feldzügen (12-8 v. Chr.) gipfelte. Die ersten Lager dienten vermutlich als Ausgangsbasis für die Feldzüge ins rechtsrheinische Germanien und zur Kontrolle des unteren Rheins (Rhenus) sowie der Lippe (Lupia). Der Autor des vorliegenden Bandes Hans Lehner ging davon aus, dass es sich bei Vetera zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht um ein festes Standlager gehandelt habe. Vielmehr hätten die Legionen nach ihren Sommerfeldzügen den hochwasserfreien Fürstenberg vermutlich alljährlich erneut als Winterquartier benutzt, wodurch die Vielzahl der Lagergräben erklärbar wäre. Vermutlich waren aber die Legio XVIII und die Legio XVII vor ihrem Aufbruch ins rechtsrheinische Germanien, der schließlich mit ihrer Vernichtung in der Varusschlacht endete, in Vetera stationiert. Dafür spricht der Fund des Grabsteins des Marcus Caelius, eines Centurionen der XIIX. Legion. (Wiki)Der vorliegende Band ist mit 30 S/W Abbildungen illustriert.Nachdruck der Originalauflage von 1926.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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Bau- und Kunstdenkmäler des MANSFELDER GEBIRGSK...
39,95 € *
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[XVIII. HEFT] – Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Sachsen und der angrenzenden Gebiete - Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des MANSFELDER GEBIRGSKREIS 1893, Reprint, 324 Seiten, 13 Abbildungen und 2 Tafeln, 21 x 14,8 cm, Historischen Commission der Provinz Sachsen, FESTEINBAND.BISHERINGE AUFLAGEN: 1. Auflage 1893 Druck und Verlag von Otto Hendel in Halle a.d.S. - 1. Reprintauflage 2018Mit einer beiliegenden KARTE A3 gefaltet auf A 5 "HISTORISCHE KARTE der beiden Mansfelder Kreise - MANSFELDER GEBIRGSKREIS und SEEKREIS 1893".INHALT DER KARTE: "Bestehendee Orte (Oerter), Eingegangene Orte, Burgen, Warten, Klöster (Mansfelder Unterstr.), Klausen und Wüste Kirchen, Vorhistorische Wallburgen, Alte Heerstrasen, Jetzige Landesgrenzen (1893) und Kreisgrenzen, Alte Gaugrenzen, Archidiakonalsgrenzen, Alte Herrschaftsgrenzen, Alte Herrrschaftsgrenzen, Gaugerichtesplätze, Kaiserliche Berggrenze, Höhenangaben in Metern. Farblich Markierung der Grenzen rot = Schwabengau, blau = Friesenfeld, gelb = Hosgau, rot = Mansfelder Seekreis, grün = Mansfelder Gebirgskreis.MIT DEN ORTSCHAFTEN DES MANSFELDER GEBIRGSKREISES: Abberode, Ahlsdorf, Alterode, Annarode, Arnstedt, Arnstein, Biesenrode, Blumenrode, Bräunrode, Braunschwende, Das neue Schloss bei Braunschwende, Conradsburg, Creisfeld, Dankerode, Endorf, Ermsleben, Falkenstein, Friesdorf, Gorenzen, Gräfenstuhl, Greifenhagen, Harkerode, Heringsdorf, Hettstedt, Sanct Jacobi-Kirche, Horla, Königerode, Kupferberg, Leimbach, Groß-Leinungen, Mansfeld, Mansfeld mit Dorf, Burg Schloss, Thal-Mansfeld, Meisdorf, Möllendorf, Molmerschwende, Morungen, Örner, Burgörner, Grossörner, Pansfelde, Piskaborn, Platendorf, Quenstedt, Rammelburg, Rotha, Siebigerode Siersleben, Sinsleben, Stangerode, Sylda, Thondorf, Ulzigerode, Vatterode, Walbeck, Welbsleben, Ober-Wiederstedt, Wieserode Wippra, Ziegelrode.Im VORWORT schreibt Adolf Brinkmann über die Entstehung des umfangreichen Werkes:„Die beiden Mansfelder Kreise lagen längst vollendet und fast druck­fertig vor, als ich von der Historischen Kommission der Provinz Sachsen mit der Aufgabe betraut wurde, den kunstgeschichtlichen Teil zu vervoll­ständigen. Dies hatte seinen Grund darin, dass in der Zwischenzeit andere Grundsätze für die Darstellung der Kunstdenkmäler der Provinz zur Geltung gekommen waren. Vorher war mehr ein Inventar der noch vorhandenen älteren Denkmäler gefordert worden als eine eingehende Darstellung. Später hat die Historische Kommission sich für eine umfassendere und tiefer eindringende Behandlung besonders der Baudenkmäler entschieden. Deshalb wurde eine Überarbeitung des kunstgeschichtlichen Teiles nötig. Mein Auftrag beschränkte sich jedoch auf die wichtigsten Denkmäler der beiden Mansfelder Kreise. Infolge dessen haben nur die wichtigeren Kirchen, Schlösser und Burgen Berücksichtigung gefunden. Dies ist der Grund für die hier und da wohl auffallende ungleiche Behandlung, die auch in den Zeichnungen hervortritt. Einigen von diesen liegen, photographische Aufnahmen des Herrn Elbelt in Eisleben zu Grunde, der auch die Platten für die unmittelbar reproducierten Darstellungen geliefert hat. Leider ist die Wiedergabe nicht immer gelungen.Herrn Professor Grössler, dem bei weitem der grösste Teil der vorliegen­den Arbeit seine Entstehung verdankt, bin ich zu lebhaftem Danke verpflichtet für seine eifrige und selbstlose Unterstützung, seine umfassende und gründ­liche Kenntnis der alten Grafschaft Mansfeld ist so auch mir bei meinen Beiträgen zu gute gekommen.“

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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The Prohibition of Age Discrimination in Labour...
119,00 € *
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Vom 25. Juli - 1. August 2010 fand der XVIII. Internationale Kongress für Rechtsvergleichung in Washington D.C. statt. In diesem Buch werden die Ergebnisse des Kongresses zu dem Thema "Das Verbot der Altersdiskriminierung im Arbeitsverhältnis" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Problem der Altersdiskriminierung wurde in den letzen Jahren immer relevanter. Auf dem Kongress in Washington konnten die Teilnehmerländer ihren Umgang mit Altersdiskriminierung in Arbeitsverhältnissen darstellen und vergleichen. Ausgangspunkt dafür waren 20 Fragen, die an alle Teilnehmerländer gesendet wurden. Das Buch enthält 23, auf Grundlage dieser Fragen entstandene Berichte der nationalen Experten, abgefasst in englischer oder französischer Sprache. Es werden unter anderem Gesetzesregelungen, die geschützten Altersgruppen und verfahrensrechtliche Aspekte gegenübergestellt. Die Berichte bieten einen umfangreichen Einblick in die Situation der verschiedenen Länder und ihre Maßnahmen gegen die Altersdiskriminierung. Vorangestellt ist der Generalbericht von Prof. Dr. Monika Schlachter, der eine Einführung in die Thematik bietet und die Ergebnisse der nationalen Berichte auswertet.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten
40,00 € *
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"Was mich für Gefühle beschlichen, bei meiner ersten Reise ins Nachkriegs-Deutschland, 1950? Traurige, verzweifelte, zornige, rebellische, alles zusammen, und das alles in ständigem Wechsel. Die Bundesrepublik war ja erst im Jahr vorher gegründet worden und was da so verlautbarte, machte einen ganz sympathischen Eindruck. Andererseits merkte man den Menschen an, daß sie mit ständigen täglichen Sorgen so absorbiert waren, daß man bis zu einem gewissen Grade auch verstehen konnte, daß sie nicht sehr viel darüber hinausdachten. Später waren das natürlich sehr viel bösere Affekte, die sich dann entwickelten, ist ja klar ..." Ulrich Sonnemann, INHALT: Innerlichkeit und Öffentlichkeit Die Versauerung des Abendlandes Die Wiedervereinigung Deutschland und die Politik des Immer-davon Redens Spontaneität und Apparat Die Sputnikwelt und die Zurückgebliebenen Die Geheimnisse eines Onkel Aloys Volk auf die CouchHeinrich Böll, Brief aus dem Rheinland (XVIII) (DIE ZEIT, 6.9.63)"Lieber Freund, neben den Grimmschen Märchen lese ich jetzt Das Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten, das Du mir dankenswerterweise geschickt hast, und ich stelle zu meinem Erstaunen fest, daß die beiden Bücher sich auf eine merkwürdige Weise ergänzen: sie sind beide, was Du wohl spezifisch deutsch nennen würdest ich nenne es nur deutsch. Wonnig , wie Du es nennst, kann ich es allerdings nicht finden. Ich bin erstaunt, daß ein solches Buch nicht als das empfunden wird, was es wirklich ist: sensationell. Aber leider sucht man ja bei uns die Sensationen immer am Rand und im Klinischen. Wenn Du meinst, dieses Buch sei ein Intellektuellen-Buch, so frage ich mich beunruhigt, ob die Intellektuellen intelligent genug sind, es zu erkennen."

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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Schriften 04. Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten
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'Was mich für Gefühle beschlichen, bei meiner ersten Reise ins Nachkriegs-Deutschland, 1950? Traurige, verzweifelte, zornige, rebellische, alles zusammen; und das alles in ständigem Wechsel. Die Bundesrepublik war ja erst im Jahr vorher gegründet worden und was da so verlautbarte, machte einen ganz sympathischen Eindruck. Andererseits merkte man den Menschen an, dass sie mit ständigen täglichen Sorgen so absorbiert waren, dass man bis zu einem gewissen Grade auch verstehen konnte, dass sie nicht sehr viel darüber hinausdachten. Später waren das natürlich sehr viel bösere Affekte, die sich dann entwickelten, ist ja klar ...' Ulrich Sonnemann; INHALT: Innerlichkeit und Öffentlichkeit – Die Versauerung des Abendlandes – Die Wiedervereinigung Deutschland und die Politik des Immer-davon Redens – Spontaneität und Apparat – Die Sputnikwelt und die Zurückgebliebenen – Die Geheimnisse eines Onkel Aloys – Volk auf die Couch Heinrich Böll, Brief aus dem Rheinland (XVIII) (DIE ZEIT, 6.9.63) »Lieber Freund, neben den Grimmschen Märchen lese ich jetzt Das Land der unbegrenzten Zumut-barkeiten, das Du mir dankenswerterweise geschickt hast, und ich stelle zu meinem Erstaunen fest, dass die beiden Bücher sich auf eine merkwürdige Weise ergänzen: sie sind beide, was Du wohl ›spezifisch deutsch‹ nennen würdest – ich nenne es nur deutsch. ›Wonnig‹, wie Du es nennst, kann ich es allerdings nicht finden. Ich bin erstaunt, dass ein solches Buch nicht als das empfunden wird, was es wirklich ist: sensationell. Aber leider sucht man ja bei uns die Sensationen immer am Rand und im Klinischen. Wenn Du meinst, dieses Buch sei ein Intellektuellen-Buch, so frage ich mich beunruhigt, ob die Intellektuellen intelligent genug sind, es zu erkennen.«

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.05.2020
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Romane II
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Christian Weises sog. politische Romane werden in den Bänden XVII bis XIX der Sämtlichen Werke vorgelegt: Band XVIII enthält 'Die drey klügsten Leute' (1674). Sie sind in gattungs- und sozialgeschichtlicher Hinsicht höchst aussagekräftig. Weise hat sie als Sinnbilder seiner politischen Lebenslehre gestaltet und für die Ausbildung der neuen Kaste der bürgerlichen Beamten, die sich in höfischen Diensten geschickt - eben 'politisch' - verhalten mussten, geschrieben. Die vier Romane sind Zentraltexte der mitteldeutschen Literatur der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und haben ihre Entsprechungen in den etwa gleichzeitigen Romanen von Johann Beer und Johann Riemer. Alle drei Autoren waren zur Zeit der Abfassung ihrer Romane in der mitteldeutschen Residenzstadt Weissenfels tätig. Die Romane Weises haben in ihrer Zeit reiche Verbreitung gefunden und sind mehrfach bis ins 18. Jahrhundert aufgelegt worden. Die Überlieferungsgeschichte des einzelnen Textes wird den Editionen jeweils beigegeben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.05.2020
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Schriften 04. Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten
41,20 € *
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'Was mich für Gefühle beschlichen, bei meiner ersten Reise ins Nachkriegs-Deutschland, 1950? Traurige, verzweifelte, zornige, rebellische, alles zusammen; und das alles in ständigem Wechsel. Die Bundesrepublik war ja erst im Jahr vorher gegründet worden und was da so verlautbarte, machte einen ganz sympathischen Eindruck. Andererseits merkte man den Menschen an, daß sie mit ständigen täglichen Sorgen so absorbiert waren, daß man bis zu einem gewissen Grade auch verstehen konnte, daß sie nicht sehr viel darüber hinausdachten. Später waren das natürlich sehr viel bösere Affekte, die sich dann entwickelten, ist ja klar ...' Ulrich Sonnemann; INHALT: Innerlichkeit und Öffentlichkeit – Die Versauerung des Abendlandes – Die Wiedervereinigung Deutschland und die Politik des Immer-davon Redens – Spontaneität und Apparat – Die Sputnikwelt und die Zurückgebliebenen – Die Geheimnisse eines Onkel Aloys – Volk auf die Couch Heinrich Böll, Brief aus dem Rheinland (XVIII) (DIE ZEIT, 6.9.63) »Lieber Freund, neben den Grimmschen Märchen lese ich jetzt Das Land der unbegrenzten Zumut-barkeiten, das Du mir dankenswerterweise geschickt hast, und ich stelle zu meinem Erstaunen fest, daß die beiden Bücher sich auf eine merkwürdige Weise ergänzen: sie sind beide, was Du wohl ›spezifisch deutsch‹ nennen würdest – ich nenne es nur deutsch. ›Wonnig‹, wie Du es nennst, kann ich es allerdings nicht finden. Ich bin erstaunt, daß ein solches Buch nicht als das empfunden wird, was es wirklich ist: sensationell. Aber leider sucht man ja bei uns die Sensationen immer am Rand und im Klinischen. Wenn Du meinst, dieses Buch sei ein Intellektuellen-Buch, so frage ich mich beunruhigt, ob die Intellektuellen intelligent genug sind, es zu erkennen.«

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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Romane II
169,95 € *
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Christian Weises sog. politische Romane werden in den Bänden XVII bis XIX der Sämtlichen Werke vorgelegt: Band XVIII enthält 'Die drey klügsten Leute' (1674). Sie sind in gattungs- und sozialgeschichtlicher Hinsicht höchst aussagekräftig. Weise hat sie als Sinnbilder seiner politischen Lebenslehre gestaltet und für die Ausbildung der neuen Kaste der bürgerlichen Beamten, die sich in höfischen Diensten geschickt - eben 'politisch' - verhalten mussten, geschrieben. Die vier Romane sind Zentraltexte der mitteldeutschen Literatur der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und haben ihre Entsprechungen in den etwa gleichzeitigen Romanen von Johann Beer und Johann Riemer. Alle drei Autoren waren zur Zeit der Abfassung ihrer Romane in der mitteldeutschen Residenzstadt Weißenfels tätig. Die Romane Weises haben in ihrer Zeit reiche Verbreitung gefunden und sind mehrfach bis ins 18. Jahrhundert aufgelegt worden. Die Überlieferungsgeschichte des einzelnen Textes wird den Editionen jeweils beigegeben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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